Wohnen im Eigentum ist günstiger als zur Miete

Wie groß der Vorteil für Wohneigentümer gegenüber Mietern ist, unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. Die Vorteilhaftigkeit von Wohneigentum reicht in den Metropolen von 34 Prozent in München bis zu 47 Prozent in Hamburg. Auf Kreisebene schwankt die Vorteilhaftigkeit zwischen 13 Prozent und 67 Prozent.  Der Trendindikator von TNS Infratest zeigt, dass Immobilieninteressenten sich dieser Tatsache durchaus bewusst sind. Wegen der niedrigen Zinsen ­erscheint Immobilienbesitz derzeit attraktiver denn je. Drei Viertel der Deutschen sehen im „Betongold“ die beste Geldanlage. Gut jeder fünfte Mieter beabsichtigt, in den nächsten zehn Jahren eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen, obwohl laut empirica die inserierten Kaufpreise für neue Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2016 in den kreisfreien Städten gegenüber dem Vorjahres­quartal um 9,9 Prozent und in den Landkreisen um 7,6 Prozent gestiegen sind.

Eine eigene Wohnung macht sich bezahlt. Der Erwerb von Wohneigentum ist im bundesdeutschen Durchschnitt rund 41 Prozent günstiger als Wohnen zur Miete.
Foto: Pixabay

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